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Lebensstationen

An vielen Lebensstationen braucht es Gottes Segen – wie das Sprichwort sagt: "An Gottes Segen ist alles gelegen".

Informieren Sie sich gerne – wir sind für Sie da.

Taufe

Die Taufe ist die schönste Art, einen Menschen auf dieser Welt willkommen zu heißen. Sie feiert das neue Leben mit drei Händen Wasser und Gottes Segen. Sie bettet den Täufling, Familie und Freunde, die Gemeinde in die alles umfassende Liebe Gottes.

Sie möchten Ihr Kind (oder auch sich selber) taufen lassen? Dann haben wir hier für Sie die wichtigsten Informationen.

Für einen ersten Kontakt:

  • Appen: 0174 3166406
  • Haselau: 04122 8011
  • Haseldorf/Hetlingen 04129 241
  • Moorrege/Heist: 04122 81111
  • Seester/Seestermühe: 04122 8011 
Taufe
Anmeldung zur Taufe

Dazu rufen Sie einfach in einem der Kirchenbüros oder bei einem der Pastorïnnen an. Wir schauen dann miteinander, wie es weitergeht und verabreden, wann ein guter Termin für eine Taufe sein könnte. 

  • Appen: 01520 9695479
  • Haselau: 04122 8011
  • Haseldorf 04129 241
  • Moorrege 04122 81111
  • Seester 04125 330
Das Taufgespräch

Das Taufgespräch dreht sich um die Geburt, Ihre Tochter oder Ihren Sohn, die neue Situation in der Familie und was Gott mit dem allen zu tun hat. Ihre Fragen an die Kirche, zur Taufe und zum Glauben haben hier ihren Platz. Sie besprechen mit der Pastorin den Ablauf des Gottesdienstes. Hier wird auch zur Sprache kommen, was Sie selber für Ideen für die Taufe Ihres Kindes haben und wie Sie mitwirken können.

Bringen Sie Ihr Familienstammbuch zum Taufgespräch mit. Sie brauchen die Geburtsurkunde des Kindes. Die Standesämter stellen bei Geburten in der Regel eine Bescheinigung "für religiöse Zwecke" aus. Wenn weder Vater noch Mutter in der Kirche sind, entscheidet die Gemeinde darüber, ob das Kind zur Taufe zugelassen wird.

Der Pastor wird sie bitten, einen Taufspruch auszuwählen. Dies ist in der Regel ein Vers aus der Bibel, er soll das Kind ein Leben lang begleiten. Dazu gibt der Pastor Ihnen in der Regel eine Liste mit Bibelstellen. Auf Taufspruch.de können Sie sich selbst schon einmal umschauen.

Der Taufgottesdienst

Der Taufgottesdienst

Im ersten Teil steht der Taufspruch im Mittelpunkt. Der Pastor legt ihn für das Leben des Täuflings und die Anwesenden aus.

Im zweiten Teil wird die Taufhandlung vollzogen. Sie beginnt mit den Fragen an die Eltern und Patinnen oder Paten: Werden Sie dem Kind von der Liebe Gottes erzählen, für es beten, ihm den christlichen Glauben und das Leben in der Gemeinde nahebringen?

Nach dem Glaubensbekenntnis beginnt die eigentliche Taufe mit dem Wasser-Ritus. Die Taufkerze wird entzündet.

Dann betet die Gemeinde für den Getauften, die Familie und für andere Anliegen. Mit dem Segen entlässt die Pastorin alle Teilnehmenden in den Tag.

Lieder und Taufspruch

Machen Sie sich gern Gedanken darüber, welche Lieder beim Taufgottesdienst gesungen werden könnten. Ihre Vorschläge nimmt die Pastorin bzw. der Pastor gerne auf.

Als Eltern und Paten dürfen Sie sich auch Gedanken machen über das Lebensmotto für Ihr Kind, den "Taufspruch". Der sollte aus der Bibel stammen – die Pastorin bzw. der Pastor hilft Ihnen gerne dabei.

Die Paten

Die Patinnen und Paten vertreten die gesamte christliche Gemeinde. Sie haben die Aufgabe, Eltern und Kind zu unterstützen und zu begleiten. Vor allem gilt das für alles, was mit dem Glauben und mit Gott zu tun hat.

Sie können Geschichten aus der Bibel lesen oder erzählen, sie können die Kinder zur Kinderkirche begleiten oder mit ihnen ein Abendgebet einüben.  Das hilft Eltern und Kindern dabei, die Taufe im Leben wirken zu lassen.

Sie benötigen für die Patenschaft einen "Patenschein". den bekommen Sie im Büro Ihrer Kirchengemeinde. Ein Anruf genügt meist.

Da Sie als Patin bzw. Pate die christliche Kirche vertreten, ist es klar, dass das Patenamt nur an Leute verliehen werden kann, die sich zur Kirche als Mitglied halten. Für alle anderen kann es natürlich private Beauftragungen als "Familienpaten" geben.

Die Taufkerze

Taufkerzen erinnern nicht nur an den Tag der Taufe. Sie sollen auch im Alltag das Licht der Hoffnung leuchten lassen. Wo die Taufkerze brennt, ist die Erinnerung lebendig, dass Gott da ist und mit Segen und Trost begleitet.

Ideal wäre es, wenn die Taufkerze nicht nur im Schrank steht, sondern immer wieder einmal leuchten darf.

Taufkerzen werden oft von den Paten als Geschenk zur Taufe mitgebracht. Oder sogar selber gebastelt.

Die Art der Taufe

Im Normalfall taufen wir gerne im Rahmen eines ganz normalen Gottesdienstes. Schließlich nehmen wir ja ein neues Gemeindeglied in unsere Mitte auf. 

Daneben gibt es aber auch andere Formen:

  • die verscheidenen Tauffeste (Glinder Freibad in Moorrege, Deekenhörn in Haselau, Lindenallee in Seestermühe) – fragen Sie gern nach.
  • wenn alles nicht passt, gibt es auch individuelle Lösungen.
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Konfirmation

Bei der Taufe haben die Eltern für sie entschieden. Jetzt sagen Jugendlichen selbst „Ja“ zum christlichen Glauben.

Erfahrt hier mehr über die Konfirmation – und den Weg dorthin


INFOABEND: 11. Juni 2025, 19:00 Uhr, Kirche Haselau

Ich möchte zum Konfer. Wo kann ich mich anmelden?

Frag doch einfach mal bei uns nach. Ruf uns an oder schick eine WhatsApp oder Mail:

  • Appen: 01520 9695479 (Kirchenbüro) oder 01743166406 (Pastor Schüler)
  • Haselau: 04122 8011
  • Haseldorf 04129 241
  • Moorrege 04122 81111
  • Seester 04125 330

oder: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Wie alt solltest Du sein?

In der Regel bist Du 14 Jahre alt bei der Konfirmation. Aber da gibt es auch Ausnahmen. Für die Konfi-Zeit in unserem Pfarrsprengel und die Konfirmation in Appen kannst Du Dich einfach im Kirchenbüro anmelden oder bei Deiner Pastorin bzw. bei Deinem Pastor. 

Falls Du Dir noch nicht sicher bist, ob der Konfer etwas für Dich ist und Du noch Fragen hast: frag gerne nach. Du kannst auch mal ganz unverbindlich in den Konfi-Unterricht hinein schnuppern. Wir freuen uns auf Dein Interesse.

Wie lange dauert die Konfirmandenzeit?

Die Konfi-Zeit läuft bei uns fast zwei Jahre. Sie beginnt nach den Sommerferien und endet dann im übernächsten Jahr mit der Konfirmation zwischen Ostern und. Pfingsten.

Ihr habt etwa einmal im Monat Konfirmandenunterricht (freitags oder sonnabends). Die Termine werden verabredet und rechtzeitig bekannt gegeben.

Außerdem gibt es Projekte zum Kennenlernen der Kirchengemeinden und Gottesdienste, in denen zusammen gefeiert wird. Überall kann man was lernen und begegnet netten Leuten.

Und die Konfirmation?

Lange bevor der große Tag der Konfirmation da ist, gibt es einige Dinge zu klären: Wer wird eingeladen und wo feiern wir? Wie soll die Einladung aussehen? Wer wird eine Rede halten? Die Gestaltung des Festes übernehmen heute meist Eltern und Konfirmanden gemeinsam.

Der feierliche Gottesdienst und das Fest sind das eine. Das andere sind die  Geschenke – manchmal so viele, wie man es nur von Hochzeiten kennt. Geld zu verschenken, ist zwar nicht besonders kreativ, finden einige, aber praktisch. Die Jugendlichen können damit machen, was sie möchten.

Es gibt auch andere Ideen: Vielleicht darf sich der Beschenkte mit seinen Paten oder Verwandten das Musikinstrument aussuchen, das er immer schon lernen wollte und kriegt sogar noch die ersten Unterrichtsstunden finanziert. Oder: Ein gemeinsamer Kurzurlaub, eine Reise in eine interessante Stadt. Oder die Dauerkarte fürs Stadion, weil der Onkel da selber gerne hingeht und man so gemeinsam Spaß hat und Ihr Euch so auch nach der Konfirmation noch trefft.

Was kostet der Konfer?

Nichts. Höchstens für Materalien, Ausflüge oder Freizeiten. Wenn das zu teuer wird, frag den Pastor oder die Pastorin, ob Du einen Zuschuss bekommst.

Ich bin aber gar nicht getauft ...

Dann geh' erstmal zum Konfirmandenunterricht und lerne das kennen. Wenn Du dann sagst: "Klar, möchte ich konfirmiert werden", wirst Du vorher auch getauft.

Aber das besprichst Du am besten mit Deiner Pastorin oder Deinem Pastor.

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Kirchliche Hochzeit

Die Glocken läuten heute nur für Sie beide! Die kirchliche Hochzeit, auch "Trauung" genannt, ist Ihr Tag. Voller Freude und Aufregung haben Sie ihn vorbereitet. Wie schön, dass Sie Ihre Ehe Gottes Segen und Schutz anvertrauen.

Was sie brauchen und bedenken können, damit dieser Tag so erfüllt wird, wie Sie es sich für Ihr Leben zu zweit wünschen – wir haben ein paar Tipps für Sie.

Für einen ersten Kontakt:

  • Appen: 0174 3166406
  • Haselau: 04122 8011
  • Haseldorf/Hetlingen 04129 241
  • Moorrege/Heist: 04122 81111
  • Seester/Seestermühe: 04122 8011 
Hochzeitspaar / unsplash
Anmeldung zur Trauung

Dazu rufen Sie einfach in einem der Kirchenbüros oder bei einem der Pastorïnnen an. Wir schauen dann miteinander, wann ein guter Termin für eine Trauung sein könnte. 

  • Appen: 01520 9695479
  • Haselau: 04122 8011
  • Haseldorf 04129 241
  • Moorrege 04122 81111
  • Seester 04125 330
Das Traugespräch

Einige Monate vor der Trauung verabreden Sie sich mit dem Pastor bzw. dr Pastorin für ein erstes Traugespräch. Dabei geht es um die offizielle Anmeldung zur Trauung und um organisatorische Fragen. Dies ist auch der Ort, wo Sie über Ihre Ideen zur die Gestaltung des Gottesdienstes sprechen können.

Im Zentrum eines zweiten Gesprächs stehen Sie mit der Geschichte Ihrer Liebe: Ihr Leben, Ihre Familien und Ihre Vorstellungen von Liebe und Partnerschaft. Manches davon wird die Pastorin bzw. der Pastor in die Predigt aufnehmen.

Der Traugottesdienst

Ein Traugottesdienst kann in drei Teile eingeteilt werden. Im ersten Teil zieht das Brautpaar mit feierlicher Musik in die Kirche ein und wird von der Pastorin oder dem Pastor begrüßt. Im Gebet danken wir für das wunderbare Geschenk der Liebe und bitten wir für das Gelingen der Ehe. Musik und Lieder unterstreichen diese Hoffnung.

Mit der Predigt über den Trauspruch beginnt der mittlere Abschnitt. Es folgt die eigentliche Trauung mit Lesungen aus der Bibel, dem Trauversprechen der Eheleute und dem Segen für die junge Ehe. Wünscht sich das Ehepaar ein gemeinsames Abendmahl, schließt dies jetzt an.

Im Schlussteil folgen Fürbitten, Vaterunser und Musik. Mit dem Segen Gottes entlässt der Pastor bzw. die Pastorin das Brautpaar und die Traugemeinde in den Festtag. 

Übrigens: Bei diesem Gottesdienst können Ihre Freunde oder Verwandten gerne mitmachen:

  • einen Bibelabschnitt lesen
  • ein Lied singen oder musizieren
  • ein Gebet sprechen
  • den Segen mitgestalten
  • ...
Lieder und Trauspruch

Machen Sie sich gern Gedanken darüber, welche Lieder in Ihrem Hochzeitsgottesdieenst gesungen werden sollen. Ihre Vorschläge nimmt die Pastorin bzw. der Pastor gerne auf.

Machen Sie sich gern auch Gedanken über Ihr gemeinsames Lebensmotto, den "Trauspruch". Der sollte aus der Bibel stammen – die Pastorin bzw. der Pastor hilft Ihnen gerne dabei.

Und auch sonst können Sie oder Ihre Gäste gerne mitwirken – mit einem musikalischen Beitrag, einem Gebet oder auch bei der Segenshandlung. Sprechen Sie darüber mit dem Pastor bzw. der Pastorin.

Welche Unterlagen brauchen Sie?
  • ggf. Bescheinigung über die Kirchenzugehörigkeit, sofern vorhanden
  • Taufurkunde und Angaben darüber, wo und wann Sie konfirmiert oder gefirmt wurden (sofern vorhanden).
  • Heiratsurkunde (nachdem Sie auf dem Standesamt waren)
Wir möchten unseren Pastor mitbringen

Selbstverständlich können Sie Ihren Pastor bzw. Ihre Pastorin mitbringen. Es ist immer gut, wenn ein Vertrauensverhältnis besteht, das man nutzen kann. 
Sagen Sie dem Pastor bzw. der Pastorin gerne, dass er bzw. sie sich mit uns kurz in Verbindung setzt.

Was kostet das?

Für Mitglieder unserer Kirchengemeinden ist eine kirchliche Trauung kostenlos. Sie bezahlen ja schon die Kirchensteuer – und dafür sind wir Ihnen sehr dankbar.

Wenn Sie aus einer anderen Kirchengemeinde kommen, wären wir dankbar für eine Spende. Was die Höhe anbelangt, überlegen Sie selber: Es braucht z.B. den Musiker, den Küsterdienst, Reinigung, Heizung und Strom – diese Ausgaben haben wir. Wenn Sie das durch Ihre Spende begleichen, können wir alle gut damit leben.

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Trauerfall

Sich vorzustellen, wie man einen geliebten Menschen verliert, fällt schwer. Doch plötzlich ist es so weit – oder es steht unmittelbar bevor: Ein Mensch, der Ihnen nahe steht, stirbt. Da muss man mit seinen Gefühlen klar kommen, aber auch an Vieles denken und sich entscheiden. unser Pfarrteam steht Ihnen dabei gerne zur Seite:

Hochzeitspaar / unsplash
Nach dem Sterben

Wann der Tod eintritt, liegt am Ende nicht in unserer Hand. Wir können aber den Abschied gestalten: Vielleicht ist nur noch eine stille Geste möglich. Vielleicht können Sie sich sagen, was Ihnen aneinander wichtig ist und war – und das, was Sie sich füreinander wünschen. Manchmal muss man auch einfach nochmal was loswerden.

Bitten Sie die Pastorin ihrer Gemeinde oder den Krankenhausseelsorger, Ihnen in dieser Situation beizustehen. Fragen Sie in dieser Situation auch gern nach einem gemeinsamen Gebet.

Seien Sie nachsichtig mit sich

Sie haben viel zu erledigen. Sie sprechen mit Versicherungen, Banken und dem Bestattungsinstitut. Beschäftigen sich möglicherweise mit dem Testament. Entscheiden, wie das Grab aussehen soll. Sie lösen eventuell einen Haushalt auf oder müssen umziehen. All das nimmt sie in Beschlag. Zugleich spüren Sie immer wieder, dass sie innerlich ganz woanders sind.

Wer trauert, für den verändert sich häufig das Zeitempfinden. Manchmal mögen Sie denken: „So kenne ich mich gar nicht.“ Gefühlsschwankungen sind in dieser Situation normal. Verurteilen Sie sich nicht dafür, sondern seien Sie nachsichtig mit sich. Menschsein heißt Grenzen zu erfahren. 

Die Bestattung planen

Gerne begleiten wir Sie auch weiter, planen, wie die Trauerfeier aussehen könnte, und suchen gemeinsam mit Ihnen und dem Bestatter nach der richtigen Form für den Abschied.

Dazu gehören alte und neue Rituale, die Musik, die Stille das gesprochene Wort und das Gebet.

Auch die Form der Beisetzung wird nach Ihren Vorstellungen geplant und begleitet.

Und die Kinder?

Kinder finden den Tod von Natur aus interessant. Stirbt zum Beispiel das Haustier oder ein Vogel, trauern sie häufig zum ersten Mal – aber sie sind auch neugierig genug, das Tier in die Hand zu nehmen, es zu untersuchen und zu begraben. Oft stellen sie sich dem Tod ganz unverkrampft entgegen - was uns in diesem Augenblick vielleicht eher schmerzt.

Auch wenn Sie vielleicht in einem ersten Impuls die traurige Nachricht verbergen wollen – besser ist es Traurigkeit, Tränen und Angst aauch beim Kind zuzulassen. Wenn Sie sich Ihren Gefühlen stellen, hat es die Chance zu lernen, dass der Tod zwar etwas Schmerzhaftes ist, aber dass das Leben weitergeht.

Das Trauergespräch

Machen Sie sich gern Gedanken darüber, welche Lieder bei der Trauerfeier gesungen werden sollen. Ihre Vorschläge nimmt die Pastorin bzw. der Pastor gerne auf.

Vielleicht gab es ein Lebensmotto, ein besonderes Hobby, eine prägende Leidenschaft? Schreiben Sie gern schon etwas zum Leben der verstorbenen Person auf, das hilft im Gespräch mit der Pastorin bzw. dem Pastor.

Und auch sonst können Sie oder Ihre Gäste gerne mitwirken – mit einem musikalischen Beitrag, einem Gebet oder auch bei der Segenshandlung. Sprechen Sie darüber mit dem Pastor bzw. der Pastorin.

Was kostet das?

Für Mitglieder unserer Kirchengemeinden entstehen für eine normale Trauerfeier keine Kosten. Das übliche Orgelspiel, die Predigt, die Seelsorgegespräche, das Glockengeläut - alles ist kostenfrei.

Kosten können Ihnen entstehen bei besonderen Musikwünschen (Solisten, CD-Musik, ...), aber das klären Sie im Gespräch mit dem Bestatter.

Kosten entstehen für Sie für den Bestatter und für die Beisetzung auf dem Friedhof. Die Kosten werden für Sie von der jeweiligen Friedhofsverwaltung berechnet.

Wie verhalte ich mich Trauernden gegenüber?

Oftmals ist es das Bedürfnis der Trauernden, sich zurückzuziehen. Sie können schriftlich oder mündlich Ihre Anteilnahme signalisieren und Unterstützung anbieten: "Wenn ich irgendetwas für dich tun kann, lass es mich bitte wissen. In der nächsten Woche werde ich dich anrufen und dir diese Frage auch persönlich stellen."

Ein stummer Händedruck, ein Kopfnicken, ein Blick signalisieren, dass Sie da sind. Besuchen Sie Trauernde. Rufen Sie an. Bringen Sie in der ersten Zeit etwas zu Essen vorbei. Laden Sie ein. Tun Sie all dies als offene Angebote: die Trauernden können sie annehmen oder ablehnen. Trauer ist ein Prozess. Was gestern noch abgelehnt wurde, wird in vier Wochen vielleicht begrüßt und umgekehrt. Bleiben Sie dran.

Wir möchten unseren Pastor mitbringen

Selbstverständlich können Sie Ihren Pastor bzw. Ihre Pastorin mitbringen. Es ist immer gut, wenn ein Vertrauensverhältnis besteht, das man nutzen kann. 

Sagen Sie dem Pastor bzw. der Pastorin gerne, dass er bzw. sie sich mit uns kurz in Verbindung setzen möge.

Und danach ...

In der Trauerzeit können religiöse Fragen aufbrechen. Was tröstet mich? Was ist der Sinn des Sterbens, des Leidens, des Lebens? Auch Schuldgefühle kommen manchmal hoch. Oder Dinge, die zwischen dem Verstorbenen und Ihnen offen geblieben sind.

Unser Pfarrteam begleitet Sie auch nach der Beerdigung. Wenden Sie sich gernan Ihre Pastorin bzw. Ihren Pastor. Selbstverständlich gilt auch hier das Seelsorgegeheimnis.

Gemeinsam zu beten oder mit anderen Abendmahl zu feiern, kann entlasten. Sie und Ihre Freunde und Angehörigen erfahren Gemeinschaft. Das tröstet.

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Seelsorge

Sie brauchen Rat und Begleitung? Befinden sich in einer Lebenskrise, in der Sie ein Gegenüber brauchen? Wir hören zu.

Unser Pfarrteam steht Ihnen zur Verfügung. Unabhängig von der persönlichen Weltanschauung bieten wir Ihnen an, sich uns anzuvertrauen. Wer unsere Seelsorge sucht, kann ganz offen über Ängste, Nöte und Sorgen sprechen. Denn es gilt die seelsorgerische Schweigepflicht.

Es gibt weitere Hilfsangebote:

www. telefonseelsorge.de

kostenlos - unverbindlich - anonym

Die Telefonseelsorge ist 24/7 erreichbar:

Der Seelsorge-Chat ist 24/7 erreichbar:

Hand in Hand – Seelsorge
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